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Bärbel Jungmeier stellt sich neuen Herausforderungen, allerdings vorerst keinen sportlichen....
Nachdem die Hoffnung auf eine zweite Olympiateilnahme bereits Anfang April aufgegeben
werden mußte und in der Folge eine gewisse Rennmüdigkeit eintrat, hat die Ciclopia
Pro Team Fahrerin den Rest der Saison 2008 genutzt, um neben einigen PR Veranstaltungen
und Bike Workshops ihre "Karriere danach" vorzubereiten.
Das Ergebnis: Seit 2 Monaten ist die 33 Jährige Rohrendorferin voll ins "normale" Berufsleben
eingestiegen und versucht, die verschiedenen Aufgabenbereiche unter einen Hut zu bringen.
Neben dem Hauptjob, der Projektkoordination einer Gesundheits- und Fitnessstudie (NÖ SchülerInnen),
betreut Bärbel in leitender Funktion das Mädchen Radprojekt "Wogos Cycling Wien" und engagiert
sich als Coach im BORG für LeistungssportlerInnen in St.Pölten. "Daneben" arbeitet die Magistra
der evangelischen Theolgie am Abschluß ihres Master Studiums an der Donauuniversität Krems
(Supervision und Coaching); diese erworbenen Kompetenzen will sie in Zukunft mit den Erfahrungen
im Leistungssport kombinieren und damit neue "Einsatzfelder" erschließen.
An Aufgaben mangelts also in keiner Weise, aber wie gehts Bärbel mit den neuen Herausforderungen?
"Für mich ist das nach 14 Jahren Leistungs- bzw. Profisport natürlich eine enorme Umstellung:
Einerseits muß ich meinen Alltag total umorganisieren und mich an den neuen Lebensrythmus
gewöhnen, andererseits sehe ich auch die Notwendigkeit, Ziele und Wertigkeiten neu zu definieren.
Das gelingt mal so mal so. In Summe überwiegt aber die Zufriedenheit, daß ich den Umstieg ins
normale Berufsleben geschafft habe."
Dem Radsport bleibt sie auf jeden Fall treu, sei es als Teammanagerin des Ciclopia Teams,
das 2009 in kleinerer Form weiterbestehen wird, sei es als Betreuerin im MTB Nationalteam.
Und auch wenn man sie in den letzten Wochen möglicherweise in einem Ruderboot auf (oder auch in ;-)
der Donau gesichtet hat, bleibt sie bewegungsmäßig dem Mountainbiken treu, "einfach, weils
meine Leidenschaft ist und weil ichs herrlich finde, ganz ohne "Trainingsplan Diktat" die
Trails auf und ab zu düsen."
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